Trailer zum Film ( Dauer running time : 01‘04 )


Verantwortlich Liability : Andrea Buchta  

Die Aufnahmen entstanden von Mai bis August 2004

The shooting took place between may and august 2004

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Vom Wölfchen zum Wolf

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Wölfe in Gefangenschaft sehe ich als Botschafter für ihre freilebenden Artgenossen.

Wenn man Wölfe einem breiten Publikum näher bringen will (z. B. Wölfe in Tiergärten), ist es wichtig, die Tiere in großzügigen Gehegen zu halten, die Gelegenheit zur Verhaltensbeobachtung bieten.

Wenn man dann noch die Wölfe auf den Menschen sozialisiert, sind sie ihm gegenüber angstfrei, der Mensch wird zum Sozialpartner, zum Kumpanen im Lorenzschen Sinne. Zudem können gut sozialisierte Wölfe auch nicht von vielen Besuchern am Gehegezaun verängstigt werden.

Die Sozialisation kommt dem Tier (weniger Stress, gute medizinische Versorgung) und dem Menschen (gute Präsentation) zugute.


Ayla, Scott und Khan wurden im Alter von 10 Tagen von ihrer Wolfsmutter weggenommen. Sie waren zu diesem Zeitpunkt noch blind, taub und zeigten keinerlei Schreckreaktion auf meinen unbekannten Geruch.

Die nächsten 30 Tage wurden sie von mir mit der Flasche aufgezogen, danach kam die problemlose Entwöhnung von der Flasche und die Umstellung auf festes Futter.


Alle drei wurden von mir antiautoritär erzogen, sie haben von mir niemals Schmerzreize erfahren.

Ihre Verstärkung erhielten sie allein durch positives Konditionieren (Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten etc.).


Für mich ist das wichtigste bei der Aufzucht von Wölfen, dass man sich immer darüber klar sein muss, dass eine Konditionierung jederzeit stattfinden kann, ob vom Menschen erwünscht oder unerwünscht, mit weit reichenden Folgen.

Deshalb muss der Mensch, der mit dem Wolf in Kontakt steht, sich immer seiner Handlungen bewusst sein, so dass er die Reaktionen der Tiere einzuschätzen weiss.



From pup to wolf

I see wolves in captivity as ambassadors for their free living species.


If one wants to make wolves accessible to a broad audience (eg. in wildlife parks), it is important to keep the animals in a generous enclosure, which gives opportunity to observe their natural behaviour.


If the wolves get used to people at the same time, they will be fearless towards them, people become their social partner, their social companion (“Sozial-Kumpan”) as K. Lorenz uses the word. Also, wolves well accustomed to people, will not get scared by too many visitors at their fence.


The socialisation is beneficial to the animal (less stress, good medical care) and to the human (good presentation).

Ayla, Scott and Khan were taken away from their wolf mother at 10 days of age. At that time they were still blind, deaf and had no frightend reaction to my unknown smell. For the next 30 days they were raised by me by bottle, then came the unproblematic weaning from the bottle to solid food.


All three were raised antiauthoritarian by me, they have never experienced a painful stimulus through me.


They got their behavioural reinforcements though positive conditioning (attention, strokes and cuddles etc.)


The most important thing for me in raising wolves is that one has to be aware at all times, that conditioning takes place any time, regardless of whether it is deliberate or not, and that with very broad effects.


Therefore, a person who is in contact with a wolf, has to be aware of her actions at all times, so that she can judge the wolf’s reactions accurately.

QuickTime Playerhttp://www.apple.com/de/quicktime/download/win.html
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letzte Aktualisierung last update :  01.05.2008 

© Dr. Marion Ebel